
Berufliche Bildung
Mitarbeiter aus Industrie und Handwerk mit sonderpädagogischer Zusatzausbildung, Heilpädagogen, Heilerziehungspfleger, Arbeitspädagogen oder auch Ergotherapeuten übernehmen in Zusammenarbeit mit dem Sozialdienst die berufliche Ausbildung. Diese dauert zwischen ein und zwei Jahren und endet mit einem Zertifikat (kein anerkannter Berufsabschluss bei der IHK). Ziel ist es, dass die Beschäftigten dazu befähigt werden, ein Mindestmaß an wirtschaftlich verwertbarer Arbeit zu leisten.
Im Mittelpunkt steht:
- die Persönlichkeitsförderung
- die Vermittlung von fachtheoretischen und praktischen Kenntnissen
- das Auswählen eines geeigneten Arbeitsplatzes entsprechend der individuellen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Neigungen
Die Ausbildung gliedert sich in Grund- und Aufbaukurs
Grundkurs
vermittelt Kenntnisse im Umgang mit Papier, Stoff, Ton, Peddigrohr, Weide, Metall, ebenso Kenntnisse aus Umwelt und Natur
Aufbaukurs
Die erworbenen Kenntnisse werden nun in den Arbeitsabläufen in den verschiedenen Arbeitsbereichen wie Montage und Verpackung, Näherei, Korb- und Stuhlflechterei, Keramik, Metallbearbeitung, Gartenbau, Landschaftspflege und Büroservice umgesetzt.

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