
Wolfgang Tiefensee in Zwickau

Bundesminister Wolfgang Tiefensee informierte sich am 06.08.09 vor Ort zum Stand des Projektes Quartier "Grüner Hof" und ermutigt die Stadtmission Zwickau e.V. an der Konzeption festzuhalten.“ Er begrüßte das Vorhaben und besichtigte das Baugrundstück an der Humboldtstraße
Am 06.08. besuchte der Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Wolfgang Tiefensee in Begleitung von Andreas Weigel (SPD) die Stadtmission Zwickau e.V., um sich über das geplante Projekt Quartier „Grüner Hof“ - Leben in Gemeinschaft zu informieren.
Was macht ein Leuchtturmprojekt aus? Rolf Schlagmann, Direktor der Stadtmission machte bei der Vorstellung des Konzeptes Quartier „Grüner Hof“ einmal mehr deutlich, welchen großen innovativen Charakter das Projekt für die Zukunft speziell in der Region Zwickau und auch darüber hinaus haben würde. Der Minister, der zugleich Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer ist, würdigte das Projekt und bestätigte, dass die Stadtmission damit einem aktuellen Trend folgt. „Die Grundvoraussetzungen sind gut, das Konzept ist sehr ansprechend, der integrative Ansatz äußerst positiv, das Projekt ist deutlich in Zwickau verortet und ist auch in Bezug auf den Standort im Sanierungsgebiet prädestiniert. Die Voraussetzung sind dementsprechend gut.“ So der Herr Minister im Gespräch. Strukturen zu schaffen für generationenübergreifendes Miteinander leben, seien der richtige Ansatz. Rolf Schlagmann betonte die schwierige Situation in Bezug auf die Finanzierung – „Das innovative am Projekt ist nach wie vor in großen Teilen schwer förderfähig“ und meint: „So besteht die Gefahr, dass die besten Ideen auf der Strecke bleiben.“ Der Minister machte den Mitarbeitern der Stadtmission trotzdem Mut das Projekt voran zu treiben und Entscheidungsträger in Bund, Stadt und Land weiter ins Boot zu holen und an deren Türen zu klopfen. Energieeffizientes Bauen sei mitunter auch einer der Schlüssel in der langfristigen Finanzierung des Vorhabens.
Bis dahin gilt es das Quartier „Grüner Hof“ ohne konzeptionelle Einschränkungen Stück für Stück auf den Weg zu bringen und dem Motto des Projektes „Leben in Gemeinschaft“ so bald wie möglich ein Gesicht zu verleihen.

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